<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns:jxb="http://java.sun.com/xml/ns/jaxb" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:tns="http://textgrid.info/namespaces/metadata/core/2010" xmlns:tgl="http://textgrid.info/namespaces/metadata/language/2010" xmlns:tgs="http://textgrid.info/namespaces/metadata/script/2010" xmlns:tgr="http://textgrid.info/namespaces/metadata/agent/2010" xml:id="tg701" n="/Literatur/M/Busch, Wilhelm/Märchen und Sagen/Ut ôler welt/2. Sagen/7. [Bei Lahde (an der Weser) geht ein grüner Jäger um, mit einem dreieckigen]">
   <teiHeader xmlns:fn="http://www.w3.org/2005/xpath-functions" xmlns:xi="http://www.w3.org/2001/XInclude" xmlns:a="http://www.textgrid.info/namespace/digibib/authors">
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>7. [Bei Lahde (an der Weser) geht ein grüner Jäger um, mit einem dreieckigen]</title>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0006-1D5E-3</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:109fw.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
                                   www.editura.de durch TextGrid und werden unter der Lizenz Creative Commons
                                   Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz (by-Nennung TextGrid) veröffentlicht. Die
                                   Lizenz bezieht sich nicht auf die der Annotation zu Grunde liegenden
                                   allgemeinfreien Texte (Siehe auch Punkt 2 der Lizenzbestimmungen). </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/legalcode">Lizenzvertrag</ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
               </p>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <biblFull>
               <titleStmt>
                  <title>Wilhelm Busch: Ut ôler Welt. Volksmärchen, Sagen, Volkslieder und Reime. ed. Otto Nöldeke. München: Lothar Joachim Verlag, 1910.</title>
                  <author key="pnd:118517880">Busch, Wilhelm</author>
               </titleStmt>
               <extent>117-</extent>
               <publicationStmt>
                  <date when="1910"/>
                  <pubPlace>München</pubPlace>
               </publicationStmt>
            </biblFull>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <creation>
            <date notBefore="1832" notAfter="1908"/>
         </creation>
         <textClass>
            <keywords scheme="http://textgrid.info/namespaces/metadata/core/2010#genre">
               <term>other</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
   </teiHeader>
                  <text>
                     <body>
                           
                              
                           
                           
                        <div type="text" xml:id="tg701.2">
                              <div type="h4">
                                 <head type="h4" xml:id="tg701.2.1">7.</head>

                                 <p xml:id="tg701.2.2">Bei Lahde (an der Weser) geht ein grüner Jäger um, mit einem dreieckigen Hut und hat auf jedem Timpen ein Licht. Ein Schuster, der sich vor nichts fürchtet, kommt in einer dunklen Nacht über Feld und stößt auf einen Pflug, hinter dem etwas liegt. »Wän hat de düwel denn dar?« sagt der Schuster; da steht der grüne Jäger vor ihm und geht immer dicht neben dem Schuster her. Wenn er ihm gar zu nahe an den Ellenbogen kommt, so sagt der Schuster barsch: »No!« Dann geht der Grüne weg, drückt sich aber gleich wieder heran. »No!« sagt der Schuster wieder, und zuletzt hängt ihm an jedem Haar ein Schweißtropfen. Als endlich der Tag graut, ist der Spuk verschwunden. Der Schuster aber ist ganz irre gegangen und zuletzt in den Tannen bei Windheim vor Müdigkeit niedergesunken. Da haben ihn am Morgen die Leute gefunden. Er hat nicht wieder gelacht und war nach wenigen Tagen todt. (Diese Geschichte ist vor etwa 16 Jahren passirt. Den Sonntag darauf hat der Pastor davon auf der Kanzel gepredigt und gesagt, die Menschen hätten in diesem Leben mit allerlei bösen Geistern zu kämpfen.)</p>
                              </div>
                           </div>
                        </body>
                  </text>
               </TEI>
