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            <title>5. [Ein Junge hat eine Braut, die sammt ihrer Mutter eine Hexe ist]</title>
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                  <title>Wilhelm Busch: Ut ôler Welt. Volksmärchen, Sagen, Volkslieder und Reime. ed. Otto Nöldeke. München: Lothar Joachim Verlag, 1910.</title>
                  <author key="pnd:118517880">Busch, Wilhelm</author>
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                                 <p xml:id="tg699.2.2">Ein Junge hat eine Braut, die sammt ihrer Mutter eine Hexe ist. In der Mainacht versteckt er sich unter's Bett und sieht, wie die Weiber aufstehen und aus einem Topf ihre Stöcke mit einer Salbe bestreichen, indem sie dabei <pb n="113" xml:id="tg699.2.2.1"/>
sprechen: »<hi rend="spaced" xml:id="tg699.2.2.2">Aber</hi> hagen un tüne.« Dann ziehen sie zum Fenster hinaus. – Der Bursche will sehen, wo sie bleiben, machts auch so wie sie, versieht sich aber und sagt: »<hi rend="spaced" xml:id="tg699.2.2.3">Dör</hi> hagen un tüne.« So muß er <hi rend="spaced" xml:id="tg699.2.2.4">durch</hi> alle Hecken hindurch und kommt ganz zerrissen bei der Hexenversammlung an. – Seine Geliebte sagt ihm, daß er nichts mitnehmen dürfe als was man ihm gäbe. Es geht lustig her, sie tanzen und trinken Wein und der Bursche bekommt ein Weinglas mit goldenem Fuß, das steckt er ein.<ref type="noteAnchor" target="#tg699.2.4">
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                                    </ref> Als alles vorbei ist, erhält jedes ein Thier zum Nachhausereiten. Der Junge kriegt ein jähriges Kalb, und es wird ihm gesagt, was auch geschieht, er darf unterwegs bei Leibe nicht sprechen. Sie kommen an einen großen Fluß; das Kalb springt in einem Satze hinüber. Da sagt der Junge erstaunt und verwundert: »Das war ein Sprung für ein jährig Kalb!« Im selben Augenblick fällt er zur Erde und bleibt ganz betäubt liegen; das Weinglas in seiner Tasche ist zum Pferdefuß geworden. Er muß zwei Jahre wandern, ehe er wieder in seine Heimath kommt.</p>
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