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            <title>89. [Kommt der Knabe am Palmsonntage mit dem geweihten]</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
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                  <title>Birlinger, Anton: Sitten und Gebräuche (Volksthümliches aus Schwaben 2). Freiburg im Breisgau: Herder’sche Verlagshandlung, 1862.</title>
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                                       <hi rend="spaced" xml:id="tg1371.2.2.2">Palmen</hi> nach Hause, so nimmt jeder Hausbewohner ein Kätzchen von demselben und ißt es. Der geweihte Palmen wird so lange außer dem Hause aufgesteckt, <pb n="74" xml:id="tg1371.2.2.3"/>
bis es das erste Mal donnert; darnach wird er im Stalle aufbewahrt. Die einjährigen Palmen werden verbrannt. Der Meßner sammelt solche Palmen und bereitet sich daraus die in der Kirche zu heiligen Zwecken zu gebrauchende Asche. So in einigen Gegenden Oberschwabens.</p>
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