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            <title>86. Vom Palmtag</title>
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               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
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                  <title>Birlinger, Anton: Sitten und Gebräuche (Volksthümliches aus Schwaben 2). Freiburg im Breisgau: Herder’sche Verlagshandlung, 1862.</title>
                  <author key="pnd:119178818">Birlinger, Anton</author>
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                                    <p xml:id="tg1368.2.2">Wenn in Ellwangen die Buben mit ihren geweihten Palmen aus der Kirche kommen, so trennen sich sogleich die <pb n="72" xml:id="tg1368.2.2.1"/>
Städter und Filialisten und schlagen einander mit den Palmen recht durch. In Oberbettringen schlagen sich die Buben die Palmbesen an die Köpfe. Vor der Palmweihe klopfen sie mit den Palmbesenstielen beharrlich auf den Boden, machen Geräusch, bis der Meßner allemal wieder kommt und ihnen die Köpfe verschlägt; nachher geht's wieder an.</p>
                                    <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg1368.2.3">In <hi rend="spaced" xml:id="tg1368.2.3.1">Saulgau</hi> prügeln sich die Buben mit den Palmen ebenfalls durch: die Städter stupfen und schlagen zuerst nach den Aepfeln an der Filialisten Palmen, sägen den leztern manchmal auch boshafter Weise ihre langen Stangen ab.</p>
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