<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns:jxb="http://java.sun.com/xml/ns/jaxb" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:tns="http://textgrid.info/namespaces/metadata/core/2010" xmlns:tgl="http://textgrid.info/namespaces/metadata/language/2010" xmlns:tgs="http://textgrid.info/namespaces/metadata/script/2010" xmlns:tgr="http://textgrid.info/namespaces/metadata/agent/2010" xml:id="tg1723" n="/Literatur/M/Birlinger, Anton/Märchen und Sagen/Sitten und Gebräuche/Sitten und Gebräuche/4./355. [Wenn im Allgäu eine Jungfrau stirbt, so dürfen sie]">
   <teiHeader xmlns:fn="http://www.w3.org/2005/xpath-functions" xmlns:xi="http://www.w3.org/2001/XInclude" xmlns:a="http://www.textgrid.info/namespace/digibib/authors">
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>355. [Wenn im Allgäu eine Jungfrau stirbt, so dürfen sie]</title>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <idno type="handle">hdl:11858/00-1734-0000-0006-06F9-F</idno><idno type="TextGridUri">textgrid:100rn.0</idno><availability>
               
               <p> Der annotierte Datenbestand der Digitalen Bibliothek inklusive Metadaten sowie
                                   davon einzeln zugängliche Teile sind eine Abwandlung des Datenbestandes von
                                   www.editura.de durch TextGrid und werden unter der Lizenz Creative Commons
                                   Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz (by-Nennung TextGrid) veröffentlicht. Die
                                   Lizenz bezieht sich nicht auf die der Annotation zu Grunde liegenden
                                   allgemeinfreien Texte (Siehe auch Punkt 2 der Lizenzbestimmungen). </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/legalcode">Lizenzvertrag</ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> Eine vereinfachte
                                   Zusammenfassung des rechtsverbindlichen Lizenzvertrages in
                                   allgemeinverständlicher Sprache </ref>
               </p>
               <p>
                  <ref target="http://www.textgrid.de/Digitale-Bibliothek">Hinweise zur Lizenz und zur Digitalen Bibliothek</ref>
               </p>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <biblFull>
               <titleStmt>
                  <title>Birlinger, Anton: Sitten und Gebräuche (Volksthümliches aus Schwaben 2). Freiburg im Breisgau: Herder’sche Verlagshandlung, 1862.</title>
                  <author key="pnd:119178818">Birlinger, Anton</author>
               </titleStmt>
               <extent>407-</extent>
               <publicationStmt>
                  <date when="1862"/>
                  <pubPlace>Breisgau</pubPlace>
               </publicationStmt>
            </biblFull>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <profileDesc>
         <creation>
            <date notBefore="1834" notAfter="1862"/>
         </creation>
         <textClass>
            <keywords scheme="http://textgrid.info/namespaces/metadata/core/2010#genre">
               <term>other</term>
            </keywords>
         </textClass>
      </profileDesc>
   </teiHeader>
                     <text>
                        <body>
                              
                                 
                              
                              
                              <div type="text" xml:id="tg1723.2">
                                 <div type="h4">
                                    <head type="h4" xml:id="tg1723.2.1">355.</head>

                                    <p xml:id="tg1723.2.2">Wenn im Allgäu eine Jungfrau stirbt, so dürfen sie blos ledige Mädchen tragen in schwarzen Kleidern und weißen Schürzen, früher auch in sog. Schappeln.</p>
                                    <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg1723.2.3">Wird ein Weib begraben, so geht bei der Leiche der Mann voraus; es geht das Weib auch bei den Frauen voran (so im ganzen obern Allgäu).</p>
                                    <p rend="zenoPLm4n0" xml:id="tg1723.2.4">Opfer finden drei statt: das erste am Begräbnißtag, das zweite oder auch sibente genannt in acht Tagen darauf; das dritte oder dreißigste in vier Wochen. Endlich der Jahrestag in der Regel 13 Monate später. Beim ersten Opfer unter der Messe finden drei Opfer statt (1 Pfennig, <num type="fraction">
                                          <hi rend="superscript" xml:id="tg1723.2.4.1">1</hi>/<hi rend="subscript" xml:id="tg1723.2.4.2">2</hi>
                                       </num> Kreuzer etc.): nach dem Evangelium, dem Gebete oder der Leichenpredigt und nach der Messe während der Aussegnung. Bei dem 7ten und 30sten finden nur je zwei Opfergänge statt.</p>
                                 </div>
                              </div>
                           </body>
                     </text>
                  </TEI>
