Der Einsiedler »Überall suchte ich und fand sie nur in Wäldern und Büchern.« Einsamer Baum Zersplissen ist mein Haupt Von schwarzem Wolkenwetter; Herbstwind und Regen raubt Die abgestorbenen Blätter: So rag' ich ganz allein Aus ödem Haidekraut Und träume von dem Hain, Der weit verloren blaut. Oft, wenn mit grimmer Wucht Mich packt ein nächtlich Brausen, Raff ich mit jähem Grausen Zusammen mich zur Flucht; Doch halten zähe Schollen Mich an den Wurzeln fest. – Da steh' ich nun mit Grollen, Wild schüttelnd mein Geäst ... Naturverschwisterung Wie ein gezäumter Renner Mit weiten Nüstern lauscht, Wenn frei durch Grases Wogen Der Brüder Rudel rauscht: So horcht mein Haupt und taucht Vom Fenster in die Nacht, Wenn draußen wilder Lüfte Stürmender Drang erwacht. Da neigen sich und flüstern Willkommen Baum und Strauch, Die heiße Stirn umschmeichelt Des Regens kühler Hauch, Und aus der Blätter Rauschen, Aus Sturmes wogendem Laut Tönt rührend eine Stimme Geschwisterlich vertraut. Da ist mir, als erwacht' ich Aus langem schweren Traum: Ich bin ja euer Bruder, Sturm, Regen, Fels und Baum. Weh, daß ich mich verirrte Von euch in fremdes Land, Wo mich ein Fluch in banges Gemäuer hält gebannt! Nun steh' ich hier und breite Die Arme sehnlich aus, In Weh verloren lauschend Dem lockenden Gebraus. O könnt ich Zaubern lernen! Ich spräch ein kräftig Wort, Entrollte stolz den Mantel Und flög' im Sturme fort. Der frühe Tag Tag mit deinen kalten Blicken, Wie so frühe bist du da! Meinen Traum hast du vertrieben, Ach den lieben Traum, darin ich Liebchen sah. Grämlich bleich wie eine Greisin Blickt in mein Gemach die Welt. Weib, du wirst mit öden Händen Nimmer spenden, Was der Traum mir lieb gesellt. Schließe, Tag, dein kaltes Auge, Bleib ein Weilchen noch zurück, Laß mich blind und reglos säumen Und erträumen Heimlich noch ein wenig Glück. Die tröstende Nacht O Nacht, du treue Trösterin! Wenn ich auf meinem Lager zage, So schwebst du vor das Fenster hin Und hörst geduldig meine Klage; Und wenn ins Kissen ich mit Stöhnen Mein thränend Angesicht verhülle, Hör' ich auf einmal eine Fülle Von Wohllaut mir zu Herzen tönen: »Getrost, getrost! Ich bin ja hier! Will dich nach jedem Tage heilen Und werde kommen einst zu dir, Um immerdar bei dir zu weilen. Dann ruhst du, selig von Vergessen Durchschauert, fern vom Tagesrauschen Und magst dem sanften Liede lauschen, Das Winde harfen in Cypressen.« Heue Durch silberne Halme Eisiger Scheiben Dämmert zu mir Ins Dunkel der Mond. – Ich bin ein See, Erstarrt zu Eise, Darin sich spiegelt Der traurige Mond; Dürres Schilf Zittert und flüstert... Ich höre dich weinen Und schluchzen – wie einst. – – – Einst füllt' ich achtlos Dir Tage mit Leide, Bis daß du weintest Aus schluchzender Brust. Wohl hab' ich flehend Geküßt die Thränen, Doch war's geschehen, Daß du geweint. – Jetzt ist dein Auge Längst getrocknet. Doch ewig weinst du In meiner Seele; Und ich muß weinen All deine Thränen, Geliebtes Antlitz, – Und noch viel mehr. Wolke Vom Riesenfelsen, Wolke, niederzieh! Schlag dein Gewand Um mich her und flieh! Zu rauhen Höhen Trage mich empor, Wohin des Menschen Wort sich nie verlor. Wie scheut die wunde Seele diesen Laut! Wie rollt mein Auge, Wenn es Menschen schaut! Doch Fels und Wolke Sind mein stummer Trost; Erhabne Lieder Hör ich, sturmumtost. Beruhigt lieg ich, Wo der Gießbach rauscht, Ein Seelenkranker, So dem Freunde lauscht. Von grüner Matte Zeigt das goldne Licht Des fernen Landes Lächelnd Angesicht. Ohne Dank Selige Sonne, du darfst spenden Blumenkindern warmes Licht; Und die Blumen alle wenden Fromm empor ihr Angesicht. Aber ich bin matt und krank, Weil ich liebte ohne Dank; Meine Seele glutenvoll Weiß nicht, wem sie glühen soll. Wie die Schwäne südwärts ziehen, Wenn der Winter stürmt zu Feld, Will ich kälteschaudernd fliehen Diese liebelose Welt. Auf den Matten blüht mein Trost, Wo die Sonne Blumen kos't, Die ihr sanftes Angesicht Wenden auf zum Liebeslicht. Liliputanisches Frühlingsfest Im blauen Äther wirbelt Ein Ball im Kreiseltanz – Wie trunken sich ein Mücklein Wiegt im goldigen Glanz. Das Frauchen Sonne betrachtet Vergnügt den runden Wicht; Da naht das Mücklein Erde Verliebt dem Sonnengesicht. Und legt mit Lust vom Leibchen Die weiße starre Schale, Sich badend zu verjüngen Im warmen Sonnenstrale. Und sieh! Die Wiesen schimmern Von duftig zartem Grün; Als gelb und weiße Pünktchen Felder und Bäume blühn. Da krabbeln aus den Häuschen Die Liliputaner hervor Und kribbeln in bunten Schwärmen Hinaus zu städtischem Thor. Auf grünem Wiesenplane Faßt jeder Mann ein Weib Und dreht zu zirpenden Weisen Des Liebchens zierlichen Leib. Und wenn ein Pärchen müde, So rastet es am Tisch Und schlückert leckre Tränklein Und kehrt zum Tanze frisch. – Nur ein Figürchen sondert Sich ab vom frohen Schwarm Und wandelt durch die Felder In bitterbösem Harm. Es rollt die Äuglein giftig Und grollt der ganzen Welt. Warum? – Der Liliput ist Verliebt und hat kein Geld. Und heißer zirpen die Fideln, Und trunkner wirbelt der Reihn, Und trunkner wirbelt die Erde Im wärmenden Sonnenschein. Ein weltenfern Kometenvieh Mit ungeschlachtem Schwanz Beglotzt mit dummer Neugier Den Erdenmückentanz. Pflanzenkind Die Winterwolke flieht verdrossen, Den Himmel schmückt ein sanftes Blau. Da lächeln goldig übergossen Gehügel, Garten, See und Au. Und kosend sich die junge Sonne An die entzückte Erde schmiegt. Das Pflanzenkind in stummer Wonne Die zarten Glieder dehnt und biegt. Es schaut empor; sein Lächeln schmeichelt Erquickend wie ein klarer Quell; Und wie von Kinderhand gestreichelt Wird meine düstre Stirne hell. Berg Über Felsen, windumflattert, Klimm ich hoch hinan zum Freien; Droben will ich mich entladen Dieser Qual, im Sturme baden, Neugeboren meine Seele weihen. Berg, vor deinem Riesenantlitz Kann mein Kleinmut nicht bestehen. Sturm, im Brausen deiner Kraft, Die den Forst zusammenrafft, Muß mein Seufzer wie ein Staub verwehen. Frühlingsregen Die grauen Wolken flogen, Umwölbend das Gefild, Und nieder kam gezogen Ein Regen warm und mild. Nun träufelt der Erquickung Thau, Es dampft die zartbegrünte Au; Die Erde hat gesogen Und ihren Durst gestillt. Ein Duft von jungem Leben Den kühlen Hain durchdringt; Die Knospen wonnig beben, Und sachtes Tröpfeln klingt. Durch Erlenbüsche streift der Wind, Mit feuchtem Haar – ein heitres Kind; Ein Säuseln läßt er schweben Aus dem Gezweig und singt: »Sonne, erschließe Das himmlische Blau, Goldglanz gieße Auf grüne Au! Ihr gebadeten Blumen, Laßt die feuchten Äuglein leuchten! Ich schüttle von schwanken Erlen Zum Spiel euch glitzernde Perlen. – Solch bunte Perlen woben Die schwebende Brücke droben Am blauen Himmelssee.« Regen Wohl strömt ein feuchter Segen Und labt das atmende Thal ... Du meiner Seele Regen, Wann strömest du einmal? Stimme der Mutter Lag ich als Kind Schlaflos, ängstlich, Sang die Mutter Mit sanfter Stimme, Bis der Schlummer Die träumenden Augen Leise mir schloß. – Längst verklangen Die Wiegenlieder; Wuchs der Mutter Ueber den Kopf ... Wer singt heut' mir Tröstliche Lieder? Das bist du, Hehre Stimme Im Gebrause Des Frühlingssturmes Und im Flüstern Fallenden Regens. Lauschen will ich und liegen Wie ein Wiegekind; Singe, treue Mutter, Schläfre dein banges Kind! Herbstabend Der Nebelabend kühlt und feuchtet; Die Ferne stirbt in Dämmerduft; Mit mattem Blinzeln nur durchleuchtet Ein Stern die wolkigtrübe Luft. Gedämpfte Glockenlaute beben Weich summend über Stoppelfeld; Aus Wiesenniederungen heben Sich dunkle Massen in die Welt. Ein alter Pflüger mit dem Pferde Zieht müde heim; die Pfeife glimmt; Vom Schäferhund umtummelt, schwimmt Mit Blöken dorfwärts eine Herde. Mit qualmigmatter Rotglut säumt Der Himmel sich; großleuchtend taucht Der Mond empor ... Die Landschaft träumt Vom Tage – schlummerüberhaucht. Herbststurm Ich wandle gern durch ödes Feld Bei abendkaltem Brausen. Aus Wolkenballen Dunkel fällt, Die Stoppeläcker sausen, Der Dornbusch duckt sich, zornumtost, Verdorrte Blätter erschauern... O düstrer Trost, Wenn Wolke, Busch und Haide mit mir trauern! Einst Wie liegt die Welt in Regenfloren So leichenhaft verloren! Der Himmel grau und greise, Die Erde runzlig greise; Und beide weinen leise. Vergilbter Rasen, Moderlaub, Der Bäume schwärzliches Geäst – So trüb verschwommen, Gleich gramgetränkten Grübelein. Mein Haupt ist öde wie im Herbst ein Nest, Und auf dem Herzen preßt Mir kalt und schwer ein Leichenstein. – – Einst lieg ich steif und hager Auf dem Totenlager: All meine Weisheit ist alsdann Ein Büschel Silberhaar, Und all mein Lied Ein reglos bleiches Lippenpaar; All meine Liebe Ein kaltes, starres Herz, Und all mein Werk Zwei schwere Hände auf dem starren Herzen Fern stirbt der Straßenlärm, stumm schaun die düstern Wände Auf meinen greisen Schatz, Der leise schluchzt – in seine welken Hände. Dann – kommt der Leichenmann, Packt alles in den Sarg: Haare, Lippen, Herz und Hände, Und preßt den Deckel fest mit knirschenden Schrauben. Nun mag ich träumen Im Finstern, Stillen, Kühlen ... Und ich träume: Ich bin ein zarter Keim Und grabe heimlich feine Wurzeln, Stemme mich rüstig wider die Krume Und recke neugiervoll mein Köpfchen... Da blendet und umspült mich Entzückend goldnes Licht, So lau, so weich! Horch, wie jauchzend zwitschern Die behenden Vöglein! Mit ihren süßen Kehlen Hüpft mein Kinderherz. Und sieh, auf Zweigen sitzen Viel kleine runde Knospen. Ich nicke ihnen lächelnd zu; Sie nicken wieder Und wollen mit mir spielen. Und wie wir spielen in warmer Sonne, Da wachsen den lieben Kleinen Lauter Flügelchen weiß und rosa, Und zwischen Zweigen und Blättchen schweben sie, Duftige Engelchenschwärme. Dämmerstündchen Dämmerstündchen im frostigen Winter, Dämmerstündchen im traulichen Stübchen ... Wenn da draußen über den harten Knarrenden Schnee ein kragenvermummter Mann mit dampfendem Atem eilt, Ohren und Nase rotgezwickt ... Wolkig umhüllt, mit Schnauben und Stampfen Ziehn zwei Pferde den wuchtigen Wagen ... Und der Schusterjunge im Schurzfell Trabt und haucht in die klamme Hand ... Rötlich strahlt die Straßenlaterne; Über dem schneebelasteten Hausdach Blinzelt der Abendstern. Dämmerstündchen im frostigen Winter, Dämmerstündchen im traulichen Stübchen ... Wärme strahlt der gewaltige Ofen, Muntre Flammen durchäugeln den Spalt; Und ich dehne behaglich die Glieder, Lausche dem lieblich summenden Singsang Des melodisch sinnigen Kessels; Hitzig brät indessen der Apfel, Den lieb Mütterchen mir verehrte. Fernher klingelt ein Schlitten – fernhin; Und die ruhige Seele träumt. Strom der Wahrheit Wenn versunken Licht und Lärmen, Sitz ich bei der Lampe Schimmer Oft im nächtlich stillen Zimmer, Wo Gedanken mich umschwärmen, Auf ein altes Buch gesenkt Meine Stirne ernstbeschwert; Kühlung mir der Nachtwind schenkt Durch das Fenster unverwehrt. Wundersame Lieder sausen Draußen Wind und Wald und Wetter, Und es wehn des Buches Blätter; Welch ein feierliches Brausen! Und ich lausche und ich lausche, An ein Ufer fern entrückt. – Rausche Strom der Wahrheit, rausche! Meine Seele lauscht entzückt. Strebensmüde Nachts in stummer Kammer lag ich Strebensmüd' und lebensbang; Sorgen, irr wie Fledermäuse, Huschten das Gebälk entlang. Geisterhaft ein ernstes Weib Mir zum Trost am Lager wachte, Starrte in die Kerzenflamme; Und da las ich, was sie dachte: »Weine, bis du mit verweinten Augen endlich klar erschaust, Daß die holde Welt ein Trugbild, Dem du niemals straflos traust. – Füllst du stattlich Schrein und Truhe, Bleibt die Seele dennoch leer; Trinkst du von dem Trank der Ehre, Wird dich dürsten mehr und mehr. Und nun Becher, Spiele, Tänze, Festgepränge durch den Saal ... Mitten in dem Rausch der Freude Fühltest du geheime Qual. Voller Liebe und Vertrauen Drücktest du so manche Hand; Als du in das Herz gesehen, Hast du trübe dich gewandt. Einem argen Rosenstrauche Gleicht das Leben, dornbewehrt; Hält die wunde Hand die Rose, Hat ein Wurm den Kelch versehrt. Darum laß die Rosen gleißen, Geh vorbei und blicke kalt! Ueber solche, die entsagen, Hat das Leiden nicht Gewalt.« Zukunft Zukunft ist ein Würfelbecher, Der ein Würfelpaar bedeckt. Längst gefallen sind die Würfel; Doch der Wurf ist noch versteckt. Zukunft ist ein Würfelbecher: Längst gefallen ist dein Loos. – Darum blicke auf den Becher Ohne Furcht – und hoffnungslos. Der Tote Aus schwarzem Sarge starrt, Von Morgengrau erhellt, Ein Toter bleich und ernsthaft In die verlassne Welt. Ein müdes Schluchzen irrt Umher im Beigemach; Im starren Totenantlitz Wird keine Rührung wach. In Wonne bricht der Morgen Herein mit rother Glut, Begrüßt von Vogelzwitschern; – Tief ernst der Tote ruht. Er starrt empor und grübelt, Wie es nur möglich war, Daß er von Lust und Leide Gebebt so manches Jahr. Der Träumer Ich war ein Kind, mit großen Kinderaugen, Die nur zu träumerischem Schauen, Nicht zum Berechnen und zum schlauen Erwerben taugen; In dumpfen Stuben bangte mir, ich scheute Gespräche nüchtern kluger Leute Und stahl mich fort mit stiller Wonne Zu Blumen, Gras und Sonne. Dort sog ich Luft wie ein Befreiter, lauschte Den Bienen, Grillen, schwankendem Gesträuch, Das wogengleich im weichen Winde rauschte; Mit Staunen und Entzücken schaute Mein Aug' empor zu ihm, der tief und weithin blaute; Und der bethörte Träumersinn Schwamm mit dem wunderbaren, Wie Schneegebirge klaren Gewölke sanft dahin. So wuchs ich auf; und allezeit getreu Blieb meinem Aug das träumerische Schauen. Doch ich bedachte nie: Der Schatz der Auen Sind nicht die bunten Blumen, sondern Heu; Was blau und rot im Ährenfelde blüht, Ist nicht dem Bauch des Erntesackes hold; Und eines Dichters träumereich Gemüt Trägt wenig Körnchen irdisch Gold. – Nun stehn die Äcker braun und stopplig nackt, Geschorne Wiesen werden bleich und bleicher, Und mir zum Spotte tanzt im fremden Speicher Der plumpe Flegel trocknen Erntetakt. Am Dornstrauch sitz' ich, trübe wie der Himmel; Verwelkte Blätter zerrt ein rauher Wind, Scheucht mürrisch fort das raschelnde Gewimmel; Und träumend starr' ich nach ... ich dummes großes Kind! Der Winter kommt; ich werde frieren, darben Und wie die arme Maus im Stoppelwald Mich nähren von dem Abfall fremder Garben; Vielleicht auch sterb' ich bald ... Mag sein! Doch schließ' ich ohne Reue Und segne dankbar meinen Träumerblick; Er ließ mich lieben Flur und Himmelsbläue, Und diese Liebe war mein Lebensglück. »Ich bleibe« Durch die Nacht mit dumpfem Rauschen Treibt vorbei des Stromes Wut; Und mit träumerischem Lauschen Starr' ich auf die dunkle Flut. Schattenhafte Kähne wallen Mir vorbei, in Nacht hinein; Liebe Stimmen fern verhallen; – Und die Strömung tönt allein. Und verlassen heb ich meine Augen schmerzbethaut empor: Da entschwebt mit hehrem Scheine Ein Gestirn dem Wolkenflor; »Sieh, ich bleibe!« winkt sein Auge. Und die bange Seele zieht Auf zu diesem treuen Auge, – Wie ein Kind zur Mutter flieht. – Wenn dereinst des Todes Grauen Dieses Herz umspült und bricht, Laß noch einmal dich erschauen Ueber Wassern, süßes Licht, Bis den letzten Liebesfunken, Der in meinem Auge scheint, Deine Blicke aufgetrunken Und dem Sternenglanz vereint.