Der frühe Tag Tag mit deinen kalten Blicken, Wie so frühe bist du da! Meinen Traum hast du vertrieben, Ach den lieben Traum, darin ich Liebchen sah. Grämlich bleich wie eine Greisin Blickt in mein Gemach die Welt. Weib, du wirst mit öden Händen Nimmer spenden, Was der Traum mir lieb gesellt. Schließe, Tag, dein kaltes Auge, Bleib ein Weilchen noch zurück, Laß mich blind und reglos säumen Und erträumen Heimlich noch ein wenig Glück.