[Wie ich reiflich] Wie ich reiflich Wog mein Leid, Es ist doch mir unbegreiflich, Daß ihr mir verloren seid. Sah ich nicht die Todtenbahre, Und den dunkeln Kranz im Haare Meinem schönen Kinderpaar? Doch bezweifl' ich Noch mein Leid, Es ist doch mir unbegreiflich, Daß ihr mir verloren seid. Leugn' ich ab das Offenbare, Und es sei nicht wahr das Wahre? Doch an meinem Hals das klare Fehlt handgreiflich, Das Geschmeid; Und das Weh ist unabstreiflich, Daß ihr mir verloren seid. Kommen nun und gehen Jahre, Und Natur am Brautaltare Bald und bald auch an der Bahre Wechsl' umschweiflich Kleid um Kleid! Diese Schart' ist unauschleiflich, Daß ihr mir verloren seid.