Der Unhold Lächelnd lehnt er am Weidenstumpen, Zwerghaft, bucklig, uralt, in Lumpen. Seine abendbesonnte Herde Freut sich brüllend der üppigen Erde. Schauen sonst Tiere mit dunklem Leid Menschengestalt, hier sonder Neid Blicken die wohlgewachsenen Rinder Auf das unschönste der Menschenkinder; Neidlos, auch ohne Furcht und Grauen Mag die Herde den Hirten beschauen; Haben auch Rinder Phantasie, Ist sie doch so gewaltig nie, Nie von also plastischer Schärfe, Daß in des buckligen Unholds Nähe Sich die trächtige Kuh versehe, Kalbend ein Dromedarlein werfe.