25 Wie ich fahr in stiller Nacht Auf den Silberwellen, Fängt mein Weh mit aller Macht Wieder an zu schwellen. Sieben Jahre sind dahin, Sind dahingeschwunden – Und noch immer glühn und blühn Meine alten Wunden! Fast klingt es wie bittrer Hohn, Ich sei jung an Jahren: Da so lang die Liebste schon Mir dahingefahren! Wohl ergeh es, Engel, dir! Werde licht und lichter! Ach! dein Knabe wurde hier Unterdes ein Dichter – Muß nun reimen früh und spat Um sein täglich Leben! – Willst du einen guten Rat Dann und wann ihm geben?