Romanzen Verliebtes Rätsel Gefächelt von der Lüfte Schwingen, Zeigt's deiner Lippen hohe Rosenglut Und knistert leis, wie deine Lippen singen, Wenn ein geheimer Traum bewegt dein Blut. Nun schweigt das Knistern, stirbt die Röte, In tiefe Nacht versinkt der Fünklein Tanz; Nun ist es tot und schwarz; was überböte Die Schwärze als dein Haar im Morgenglanz? Noch warm, nehm ich die zarte Leiche Und schreib auf deines Flurs besonnten Stein Ihr art'ges Leben, dem das deine gleiche, So hoch erglühend und so schlicht und rein: »Ich war ein Bäumlein auf den Rainen, Mein Mark war weich und weiß, die Blättlein grün, Ich sah die Sonne feurig niederscheinen, Dann brannt ich selber, selig im Verglühn. Was von mir blieb, zeigt noch die Triebe Der Adern und der Jahresringe Lauf; Schreib froh mit mir, Poet! den Preis der Liebe Und brauch mich ganz zu deinem Liede auf!« Vergleich O ein Glöcklein klingelt mir früh und spät Silbernen Schalles in die Seele hinein, Zart wie ein Luftlied, welches von Osten weht, Unermüdlich plaudernd, melodisch rein! Aber wandl' ich es um zum Becherlein, Kehr ich es um und häng es an meinen Mund, Trinke daraus den allersüßesten Wein: Schweigt das Glockenbecherchen zur Stund, Hält sich stille, solang ich trinken mag, An meinen durstigen Lippen verhallt sein Rand, Tönet jedoch wieder mit hellem Schlag, Kaum ich es der innigen Haft entband. Glas und Glöcklein ist, mein Engelchen! Mir dein Mündchen ohne Rast und Ruh, Und das Zünglein drin das Schwengelchen, Das nie schweigt, als wenn ich dich küssen tu! Ehescheidung Zum Pfäffel kam ein Pärchen und schrie: »Geschwinde laßt uns frein! Wir können nicht eine einzige Stund Mehr ohne einander sein!« Und aber ein Jährlein kaum verstrich, Sie liefen herbei und schrien: »Herr Pfarrer, trennt und scheidet uns, Laßt keine Minute verziehn!« Das Pfäfflein runzelte sich und sprach: »Macht euch die Scham nicht rot? Wir haben es alle drei beschworn: Euch trenne nur der Tod!« – »Rot macht die Scham, doch Reue bleich! Herr Pfarrer, gebt uns frei!« Der Mann bot einen Beutel dar, Die Frau der Beutel zwei. Da tat das Pfäffel zwischen sie Ein Kätzelein, heil und ganz; Der Mann, der hielt es bei dem Kopf, Die Frau hielt es am Schwanz. Der Pfaff mit großem Messer hieb Das Kätzelein entzwei: »Es trennt, es trennt, es trennt der Tod!« Da waren sie wieder frei. Die Aufgeregten Welche tief bewegte Lebensläufchen, Welche Leidenschaft, welch wilder Schmerz! Eine Bachwelle und ein Sandhäufchen Brachen aneinander sich das Herz! Eine Biene summte hohl und stieß Ihren Stachel in ein Rosendüftchen, Und ein holder Schmetterling zerriß Den azurnen Frack im Sturm der Mailüftchen! In ein Tröpflein Tau am Butterblümchen Stürzt' sich eine zarte Käferfrau, Und die Blume schloß ihr Heiligtümchen Sterbend über dem verspritzten Tau! Aurelie Wenn so goldrötlich dunkel Mit schillerndem Gefunkel Dein Haar in Ruhe liegt, In Flechten reich gebunden, Von Purpurband umwunden Sich an die Wangen schmiegt: Dann ist es uns der Ordnung Bild Und streng gezogner Schranken, Und wir ergehn uns friedlich mild In zierlichen Gedanken. Doch, wenn in ungebundner Pracht es sich aufgetan, Dann haucht ein unumwundner Und wilder Geist uns an, Wie wenn von Bergeshöhen Die Feuerzeichen wehen Und glühn von Tal zu Tal! Die dunkle Flamme flüstert, Die rote Seide knistert, Nun ist dein Haar ein lohes Und leidenschaftlich frohes Hochwehendes Streitsignal! Seemärchen Und als die Nixe den Fischer gefaßt, Da machte sie sich abseiten; Sie schwamm hinaus mit lüsterner Hast, Hinaus in die nächtlichen Weiten. Sie schwamm in gewaltigen Kreisen herum, Bald oben, bald tief am Grunde, Sie wälzt' mit dem Armen sich um und um Und küßt' ihm das Rot vom Munde. Drei Tage hatte sie Zeitvertreib Mit ihm in den Meeresweiten, Am vierten ließ sie den toten Leib Aus ihren Armen gleiten. Da schoß sie empor an das sonnige Licht Und schaute hinüber zum Lande; Sie schminkte mit Purpur das weiße Gesicht Und nahte sich singend dem Strande. Rot »Blut ist ein ganz besondrer Saft!« »Ich bin rot und hab's erwogen Und verkünd es unverweilt! Und geköpft sei jeder, welcher Das Prinzip nicht mit mir teilt!« Also in des Baders Stube Hört ich einen, der dies sprach, Eben als 'nem feisten Bäcker Jener in die Ader stach. Und des Blutes muntrer Bogen Aus dem dicken drallen Arm Fiel dem Sprecher auf die Nase, Sie begrüßend freundlich warm! Bleich entsetzt fuhr er zusammen, Wusch darauf sich siebenmal; Doch noch lang rümpft' sich die Nase, Fühlt' noch lang den warmen Strahl. Eine Ros' im Wetterscheine Sah ich blühen brennend rot; Einen Becher sah ich glühen, Der noch tiefre Röte bot! Aber rief etwa die Knospe Vorher, daß sie rot wollt sein? Schrie der junge grüne Weinstock: Ich will geben roten Wein? Nein, der ewig goldengrüne Baum des Lebens tut das nie, Das tut nur die ewig graue, Graue Eselstheorie! Manches Brünnlein mag noch springen In das Gras mit rotem Schein; Doch der Freiheit echter, rechter Letzter Sieg wird trocken sein. Frühlingsbotschaft Zum Gerichte rief der Frühling. Und mit Strenge zu verfahren Gegen ketzerisch verstockte Übelsinnige Verzweiflung, Haben Seine Heiligkeit Bei der Sonne Glanz geschworen! Und in grünem Feuer flammen Alle Bäume nun auf Erden; Jeder Baum ist eine Flamme! Und geschürt sind alle Gluten, Angefacht glühn alle Rosen, Während die schismatisch grauen Aufgelösten Nebelflocken Klagend durch die Lüfte flattern, Gleich verbrannter Ketzer Asche! Doch der heilig ernste Himmel Läßt sie ohne Spur verschwinden, Und er schaut ins grüne Feuer Mit erbarmungsloser Bläue. Habt ihr jetzo unter euch Einen schlimmen und verschrobnen, Heuchlerischen und verstockten Und verbohrten Hypochonder, Der da zwischen Gut und Böse Eigensinnig schwankt und zweifelt, Weder warm noch kalt kann werden Oder zu gerechtem Argwohn Grund gibt, daß sein schwarzes Innres Wohl ein ungeheures hohles, Aufgeblasnes Schisma berge: Diesen legt nun auf die Folter, Diesen lasset nun bekennen! Bindet ihn mit jungem Efeu, Werft ihn nieder auf die Rosen! Gießt ihm Wein auf seine Zunge, Flüssig heißes Gold des Weines, Das den Mann zum Beichten zwingt, Glas auf Glas, bis er bekennt! Zeiget sich ein Hoffnungsfunken, Nur ein Funken heitren Glaubens, Nur ein Strahl des guten Geistes: O so stellt ihn auf zur Linken, Zur Belehrung und zur Beßrung, O so stellt ihn, wo das Herz schlägt, Auf der Menschheit frohe Linke, Auf des Frühlings große Seite! Sollt es sich jedoch ereignen, Daß das peinliche Verfahren Nichts enthüllte, nichts verriete, Was da nur der Rede wert – Das Delirium des Rausches Selbst nur eine dunkle Leere Vor den Richtern offenbarte: Schleunig laßt den Sünder laufen! Jagt ihn stracks zur schnöden Rechten, Wo Geheul und Zähneklappen, Dummheit und Verdammnis wohnen! Die falsche Scham Graulockig ein Mann und ein blöndlicher Fant, Die gehen spazieren am sonnigen Strand, Der Ältere spricht zu dem jüngeren Wicht: »Was schneidest du für ein betrübtes Gesicht?« Der klagt ihm, wie er ein Weib hielt wert, Dem neulich er fruchtlos die Liebe erklärt, Und wie nun verletzt seine stolze Brust, Daß er den Mund nicht zu halten gewußt! Und jener spricht: »Des Fährmanns Magd, Siehst du, die über dem Strome ragt, Gering und arm und der Zierde bar, Und siehst auch mein ergrauendes Haar? Glömm mir ein Fünklein Lieb zu ihr, Laut rief' ich es von der Stelle hier, Rief's laut in der Wellen tönenden Gang, Mich dünkt' es der allerschönste Gesang! Hoch schlug mir in meiner Jugend das Herz, Und feurig schweifte das Aug allwärts; Fromm hab ich so manches Geständnis gemacht, Die ein' hat geweint und die andre gelacht. Bei einer nur hab ich das Wörtchen verschluckt, Wie sehr es auch sterbend im Herzen gezuckt. Ich glaube, sie ahnt' es und lächelte fein; Doch weiß ich nicht, sang's in ihr ja oder nein. Und grämlich schwieg ich und ging in die Welt, Schlug auf, brach ab mein Wanderzelt; Auch oftmals kam ich wieder ins Land, Wo stets ich die lächelnde Dame fand. Der Sommer war warm und der Winter kalt, Die Zeit verging, und wir wurden alt; Als ich zum letzten Mal sie sah, Lag sie im Leichenhemde da. Die Augen starrten mich offen an, Weil niemand liebend sie zugetan, Doch auf den Lippen, bleich und tot, Lag lieblich lächelnd noch der Spott. Er schien zu sagen: 'O grober Mann, Der so mit Worten geizen kann!' Ich ärgerte und kränkte mich, Daß ich beschämt von dannen schlich!« Schlafwandel am Tage Im afrikanischen Felsental Marschiert ein Bataillon, Sich selber fremd, eine braune Schar Der Fremdenlegion; Lang ist ihr wildes Lied verhallt In Sprachen mancherlei, Stumm glüht der römische Schutt am Weg, Schlafend ziehn sie vorbei. Unter der Trommel vorgebeugt Der schlafende Tambour geht, Es nickt der Kommandant zu Roß, Von webender Glut umweht; Es schläft die Truppe, Haupt für Haupt Unter der Sonne gesenkt, Von der Gewohnheit Eisenfaust In Schritt und Tritt gelenkt. Und was sonst in der dunklen Nacht Das enge Zelt nur sieht, Wird unterm offnen Himmelblau Vom Wüstenlicht durchglüht. Es spielt das schmerzliche Mienenspiel Unglücklichen Manns, der träumt, Von Gram und Leid und Bitterkeit Ist jeglicher Mund umsäumt. Es zuckt die Lippe, es zuckt das Aug, Auf dürre Wangen quillt Die unbemeisterte Träne hin, Vom Sonnenbrand gestillt. Sie schaun ein reizend Spiegelbild Vom kühlen Heimatstrand, Das grüne Kleefeld, rot beblümt, Die Mutter, die einst den Sohn gerühmt, Verlornes Vaterland! Ein Schuß – da flattert's weiß heran, Und schon steht das Quarré Schlagfertig und munter, und keiner sah Des andern Reu und Weh; Nur zorniger ist jeder Mann Und ihm willkommen der Streit; Doch wie er kam, zerstiebt der Feind, Wie Traum und Reu so weit! Trochäen Wohl, ich saß im hohen Eschenbaume, In der grünen Krone still verborgen, Unterm Baume lag ein schönes Fräulein Auf dem sonnbeglänzten Sand im Bade. Auf dem Rücken lag sie unbeweglich, Mit dem Köpfchen auf dem warmen Ufer, Ihre Arme reglos drum geschlungen; Doch die zarten Füße, sie verschwanden In dem blauen Purpur des Gewässers. Aber sichtbar wurde schon das Leuchten Ihrer Kniee aus der klaren Feuchte, Und wie Glas auf ihrem weißen Schoße Unablässig floß die Welle weiter, Und die Silberfischchen schwammen ruhig Über ihre Hüften hin, erblinkend, Wenn sie lässig ihre Flossen regten. Auf des Stromes hellbeglänzte Breite Sah die Schöne mit halboffnen Augen. Kahl und einsam lag das andre Ufer, Nicht ein menschlich Wesen zu erspähen. Doch auf einmal kam ein Schiff gefahren Mitten auf des Stromes heitrem Glanze; Und ich sah das Schiff und sah die Schöne. Sachte, sachte schloß sie ihre Augen, Nicht sich regend, bis das Schiff vorüber. Und die Schiffer fuhren in die Ferne, Nur nach ihrem Ziel den Sinn gewendet. – Triumphierend lächelte die Holde; Denn das Äußerste zu wagen und ihm Zu entgehen lieben stets die Frauen. Doch sie ahnte nicht, daß ihr zu Häupten Sie belauscht' ein arger Müßiggänger, Den die Laune auf den Baum getrieben. Und ich mußte mich zusammenfassen, Nicht wie reife Frucht vom Baum zu fallen, Während ich in meinem Sinn erwägte, Was zum Heil der Schönen zu beginnen? Schweigen, dacht ich, ist das Heil für alle; Wenn ich schweig von dem, was ich gesehen, Ist mir wohl und ihr nicht weh geschehen! Jung gewohnt, alt getan Die Schenke dröhnt, und an dem langen Tisch Ragt Kopf an Kopf verkommener Gesellen; Man pfeift, man lacht; Geschrei, Fluch und Gezisch Ertönte an des Bieres trüben Wellen. In dieser Wüste glänzt' ein weißes Brot, Sah man es an, so ward dem Herzen besser; Sie drehten eifrig draus ein schwarzes Schrot Und wischten dran die blinden Schenkemesser. Doch einem, der da mit den andern schrie, Fiel untern Tisch des Brots ein kleiner Bissen; Schnell fuhr er nieder, wo sich Knie an Knie Gebogen drängte in den Finsternissen. Dort sucht' er selbstvergessen nach dem Brot; Doch da begann's rings um ihn zu rumoren, Sie brachten mit den Füßen ihn in Not Und schrien erbost: »Was, Kerl! hast du verloren?« Errötend taucht' er aus dem dunklen Graus Und barg das Brötchen in des Tischtuchs Falten. Er sann und sah sein ehrlich Vaterhaus Und einer edlen Mutter strenges Walten. Nach Jahren aber saß derselbe Mann Bei Herrn und Damen an der Tafelrunde, Wo Sonnenlicht das Silber überspann Und in gewählten Worten floh die Stunde. Auch hier lag Brot, weiß wie der Wirtin Hand, Wohlschmeckend in dem Dufte guter Sitten; Er selber hielt's nun fest und mit Verstand, Doch einem Fräulein war ein Stück entglitten. »O lassen Sie es liegen!« sagt sie schnell; Zu spät, schon ist er untern Tisch gefahren Und späht und sucht, der treffliche Gesell, Wo kleine seidne Füßchen stehn zu Paaren! Die Herren lächeln, und die Damen ziehn Die Sessel scheu zurück vor dem Beginnen; Er taucht empor und legt das Brötchen hin, Errötend hin auf das damastne Linnen. »Zu artig, Herr!« dankt' ihm das schöne Kind, Indem sie spöttisch lächelnd sich verneigte; Er aber sagte höflich und gelind, Indem er sich gar sittsamlich verbeugte: »Wohl einer Frau galt meine Artigkeit – Euch aber diesmal nicht, verehrte Dame! Sie galt der Mutter, die vor langer Zeit Entschlafen ist in Leid und bittrem Grame.« Die Winzerin Am sonnig edlen Gartenhaus, Da reifet Traub an Traube, Die sanfte Schöne tritt heraus, Prüft sinnend ihre Laube; Dem blauen Blick der Schönen gleicht Der Beeren dunkle Menge, Wohin ihr freundlich Auge reicht, Lacht freundliches Gedränge. Rings lockt der Trauben stille Glut Zu Häupten und zu Füßen, Und sie beginnt mit stillem Mut Zu schneiden all die süßen; Und wie sie mit der lieben Hand Die goldnen Blätter teilet, Im Fluge über See und Land Schweift hin der Blick und weilet. Wie eine reife Beere glänzt Ihr feuchtes Aug hinüber, Wo's blaut und leuchtet unbegrenzt So fern, so fern herüber; Sie lässet still und ahnungsvoll Die schweren Trauben sinken, Bis es in Körben reizend schwoll Mit tausendfachem Blinken. Sie wandelt hin und wandelt her Geschäftig durch den Garten, Bis all die Körbe, früchteschwer, Gereiht der Kelter warten. Die Kelter ist gar reich gebaut, Recht für der Schönen Hände; Von Silber man die Spindel schaut, Von Rosenholz die Wände. Sie steht auf einem Marmortisch. Die Winzerin beginnet, Daß aus der Kelter süß und frisch Das Blut der Traube rinnet; Wie reg der weißen Arme Zier Mit holder Kraft sich mühet! Sie keltert, bis die Wange ihr In dunklem Purpur glühet. Sie keltert, daß der Busen fliegt Und woget ungemessen, Umsonst – was ihr im Sinne liegt, Das kann sie nicht vergessen! Umsonst – und wie die Krüge sie Mit edlem Moste füllet: Sie selber hat den Durst noch nie, Das Sehnen nie gestillet. Sie läßt den süßen Feuersaft Verschlossen in sich gären, In kühler Nacht zu milder Kraft, Zum seltnen Wein verjähren; Den trägt sie zu den Hütten hin Wohl auf und ab im Tale, Sie reicht der armen Wöchnerin, Dem kranken Greis die Schale. So keltert sie den Edelwein Im Herbst seit manchen Jahren. Ein Segel kommt im goldnen Schein Des Abends fern gefahren, Ein Schifflein legt im Hafen an, Sie hört die Schiffer singen, Und einen hochgemuten Mann Sieht sie ans Ufer springen. Sie kennt ihn und sie kennt ihn nicht, Sie starrt hinaus ins Weite, Als es mit trauter Stimme spricht Und grüßt schon ihr zur Seite. Die holden Klänge mischen sich, Das Wort hier, dort die Lieder: »Ratlos verließ der Knabe dich, Ein Mann kehrt dir nun wieder! O schau, wie leuchtet's weit und breit, Wie klar der Tag, die Stunde! Und reif die schönste Weiblichkeit Küßt mich von deinem Munde!« Da ist in seine Arme hin Sie wonnevoll gesunken, Und weinend hat die Winzerin Zum ersten Mal getrunken.