Dem Bruder zum 6. Juli Und wieder in die Ferne Die Seele sehnend zieht, Und wieder grüßt Dich gerne Mein Herz in Ton und Lied, Und will dann höher schweben Hinauf zum ew'gen Tag Und danken für Dein Leben, So gut es danken mag, Und flehen, daß Dir Frieden Und frischer Lebensmuth Und Segen sei beschieden Und jedes wahre Gut: Ja, flehn, Du mögest wandeln Im Lichte spät und früh, Treu mit dem Pfunde handeln, Das Dir der Herr verlieh. Und einst zum guten Lohne Nach treu durchkämpftem Streit Gewinnen dort die Krone In sel'ger Ewigkeit. Amen. 1858.