15. Sein gedenk' ich, der da nimmer Auf der Reise mein gedacht Und mein traurend' Herz nicht fröhlich Durch ein Abschiedswort gemacht. Jener Sohn des jungen Glückes, Der nur schrieb was gut und recht, Wesshalb hat er nicht die Freiheit Mir geschenkt, dem alten Knecht? Nur mit blutvermengtem Wasser Wasch' ich das Papierkleid mir, Denn es führte mich der Himmel Nimmer hin zum Rechtspanier. Hoffend, einer seiner Töne Breche sich zu dir die Bahn, Klagt mein Herz in diesem Berge Lauter, als Fĕrhād gethan. Dir gebührt's des Ostes Boten Zu ertheilen Unterricht, Denn ein flinkeres Bewegen Haben selbst die Winde nicht. Sprosser bauen – seit dein Schatten Von der grünen Wiese wich – In des Buchses Lockenringen Nimmer ihre Nester sich. Keinem malt der Allmacht Pinsel Seine Wünsche an die Wand, Der die Gottheit deiner Reize Nicht zuvor erst anerkannt. Sänger, wechselnd deine Töne, Stimm' ĭrāk'sche Weisen an, Denn der Freund, mein nicht gedenkend, Eilte fort auf dieser Bahn . Ĭrăkī's Ghaselen sind es. Singt Hafis uns ein Gedicht: Dieser Ton, der Herzen senget, Wem entlockt er Klagen nicht?