BITTE Geh nicht davon! kalt wird das heiligtum Wenn Gott und altar fortgetragen wird – Bleib · lass mein herz dich nicht beschuldigen! Lass meine augen keine träne spielen! So märchenhaft fliesst unser stilles leben · So gleichgestimmt ist unsrer herzen schlag Als leuchte über unsren beiden stirnen Derselbe als bestimmungs-stern. Mir ist bei dir so still so zauberhaft Als ob ich auf der harfe töne hörte. Kein peinender gedanke fällt mich an · Gleich einer zarten leier ist mein herz. Bleib! liebe! lass uns traumeskränze winden In treuen ketten herzlichen umarmens – Doch wenn du gehst zerschmettre erst die harfe · Dann wird es kalt · es stürzt des glückes haus. So auf ein prächtig schloss vom herrn verlassen Streun angst und wehmut ihren totenblick Und stolze pfeiler der gewölbe fallen Und türmen auf ein trauernd träumer-mal.