An die Sonne Wieder steigt der Nebel, wieder Strömt ins Tal der Regen nieder, Das sich grau und freudlos dehnt. Bist du ganz denn mir im Norden Treulos worden, Du, nach der mein Herz sich sehnt? Die du doch zu tausend Malen Liebevoll mit deinen Strahlen Mich wie eine Braut umfingst Und mir still des Liedes Blüte Im Gemüte Wecktest, wenn du kamst und gingst. Fast bedünkt es mich, man raubte Dir dein Goldgelock vom Haupte Samt der Krone von Rubin, Und nun wallst du, hohe Sonne, Eine Nonne, Nur im Schleier noch dahin. Ach, und kaum in diesem blassen Zwielicht weiß ich's mehr zu fassen, Wie du einst so jung und schön Mir in göttergleichem Prangen Aufgegangen Über Delos' Felsenhöhn.