Bescheidenheit Dringe Nachts am Sternenhimmel Scharf ins flimmernde Gewimmel Mit erfreuten Augen ein, Manches Sternlein wirst du finden, Und im Augenblick verschwinden Wird sein anspruchloser Schein. Immer neue wird erreichen, Selbst in Mondeshof die bleichen, Deiner Blicke Adlerschwung, Aber alle, kaum gesehen, Werden wieder rasch verwehen, Spurlos in die Dämmerung. Also wie am Sternenhimmel Forsch im menschlichen Getümmel, Aber suche scharf und gern, Und verwundert wirst zu zählen Tausend, tausend scheue Seelen, Aber jede ist ein Stern.