A 1. ✓ 1864 . Somm erreise durchs Ruppinsche . Wildberg . Lögow . Rohrlack . Gartz . Wustrau ( der Landrath ). Gnevikow . Carwe . Buskow . Bechlin . Krentzlin . Gentzrode . Fretzdorff . 507-1 FONTANE. Dieses Buch hat 61 Blatt.  1 Wildberg . a) Chaussée Brücke b) Zugbrücke Früher standen Eichen oben und darum herum, jetzt alles Gras und Torf; o ben alles beackert, so zu sagen das einzige Stück Ackerland, alles andre ist Gras. Kertzlin Wiese b Wiese a Wiese Wiese. Wildberg . Der Erdwall ist 20 Fuß hoch Durchmesser oben 100 Schritt, also sehr groß Fontanes Notizen zu Wildberg entstanden im Juni 1864. Insbesondere die Umgebungsskizze, die den Platz der ehemaligen Burg, der Zug- und Chausséebrücke einfasst, belegt, dass die Aufzeichnungen noch auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Fontane verwendete seine Notizen dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Wildberg widmete er auch in den weiteren Auflagen der „Wanderungen“ kein separates Kapitel. Der Wildberger Thurm ist 240 Fuß (?) hoch und der höchste im Kreise. 2 In Wildberg selbst ein Krug „zum alten Zieten“ ; im Uebrigen kümm ert man sich um die Zietens herzlich wenig, sonst würde man wissen, daß der „ alte Zieten “ mit Wildberg nichts zu thun hat. Die alte Feldstein Kirche (die einen prächtig hohen Thurm hat, der über die halbe Grafschaft wegsieht) hat nur noch einen alten Chorstuhl neben der Kanzel mit dem Zieten - schen Wappen und der Namens- Inschrift Balthasar v. Zieten . Dahin⸗ ter an der Wand ein Relief-Wappen. Man fährt durch Wiesen und Aecker, alles grün, alles frisch, reiche Klee- felder roth und weiß und der Somm er- wind führt uns den schönen Duft des weißen Klees entgegen. Die Roche⸗ Aymon le rnte an der Remus-Insel schwimm en. Sie in Teichrosen und langem Haar, der Franzose in Schwimm hose und Rosen- Guirlanden voraufschwimm end und den Kahn ziehend. 3 Lögow . Der Altar roh und bunt gepinselt mit 3 Evangelisten. Das einzige Intressante ist, daß ein Zieten sie gemalt hat. Unter dem Mittel- bilde steht: Lucia v. Zieten a. 1636 pinxit Zur Seite steht: Kaspar v. Zieten ; Katharina v. Britzke a. 1636 condiderunt. Von ihr wohl auch das darunter befindliche Bil Ab end- mahls-Bild . Fontanes Aufzeichnungen zu Lögow sind im Juni 1864 entstanden. Vermutlich gingen dem Entwurf einige Notizen voraus. Fontane verwendete diesen dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Lögow widmete er auch in den weiteren Auflagen der „Wanderungen“ kein separates Kapitel. 4 Johann Protzen a. 1692 aram fecit. So daß Protzen den Altar 1692 , die andern die K anzel schon 1636 hergestellt haben. Ein Taufbecken von Zinn oder einer Zinn⸗ Legirung. Trägt die Inschrift: Michel Grote Pastoris Knecht der Kirche in Lögo in seinem letzten Anno 1676 . (Also wahrscheinlich nachträglich vom Pastor eingegraben, nachdem Pastor Schinkel in Bars c i kow hat sich mit dem Landes- theil zwischen Neustadt a / D und Neu-Ruppin beschäftigt und kann Auskunft geben. 5 der Knecht ein Gelübde geleistet und dies vor seinem Tode (eben um leich- teren Sterbens willen) ge- stiftet hatte.) Es sind in der total verwaisten Kirche allerdings noch die drei Grüfte be- merkbar, zwei rechts und links neben dem Altar , eine davor. l inks die Zieten sche rechts die Wuthenow sche i n Front  . . . . . . 6 Z wei Glocken . Die kleinern mit einer schwer lesbaren ä lteren Inschrift. Die g röß re : Hans Friedrich v. Fabian Adam Christian — Gebrüder , Louise Sophie v. Arnim ward (als) gewesene Patron in at itzo hier zu geschenket 100 R. Thaler. Unten am Rand: Nach Christi Geburt Anno 1703 Goß mich Ott Elers in Berlin . 7 Der redlichen Gattin und zärtlichen Mutter Frau Albertine Eleonore Magdalene von Zieten vom Hause Wustrau geb. d. 28: Januar ius 1773 gest: d. 4. Oktober 1819 zum schätzteren Andenken von Gatten und Kinder . Hans Balthasar von Zieten Hans Joachim Carl Caroline Luise Emilie L ina hat den Grafen Schwerin- Janow geheirathet. v. Zieten . 8 Hier ruhet Hans Balthasar v Zieten weiland K. Pr. Obristleutnant und R: des Verdinstes als Erb-Lehens und Gerichtsherr auf Lögow . Geb. d. 11. März 1753 , starb er nach einem heitren, langen Leben voll reger Kraft und wahrer Ehre d. 1. April 1833 . (Die beiden Kinder und Schwerin- Janow setzten das Denkmal) 9 10 Rohrlack . Ilse Catharine von Quast geb: v. Rossingk 1667 . hat zwei Altar- Leuchter geschenkt. Herr Albrecht Christoph v. Quast , Churfürstlich Brandenbgischer General Feldwachmeister, Oberster zu Roß u Fuß, Gouver- neur der Veste und Stadt Fontanes Aufzeichnungen zu Rohrlack sind im Juni 1864 entstanden. Vermutlich gingen dem Entwurf einige Notizen voraus. Fontane verwendete diesen dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Rohrlack widmete er auch in den weiteren Auflagen der „Wanderungen“ kein separates Kapitel. 11 Spandow auch Oberhauptmann daselbst ; Herr zu Gartz , Damm e , Vichel , Rohrlack und Wutzetz 1667 . Die größere Albrecht Christoph v. Quast General Wachtmeister zu Ross Anno 1662 . An Gottes Segen ist alles gelegen. 12 G artz . Kirche . 1) 4 Altarleuchter Geschenk von 4. Schwestern a d ) Marianne v. Knesebeck 1834 geb. v. Quast b) c) Natalie v. Schwichow . 1832 geb. v. Q. c) b) Adelheid v. Bredow 1833 geb. v. Q. a) Eveline v. Kno- blauch geb. v. Q. ( 1825 ) Fontanes Notizen zu Gartz sind im Juni 1864 entstanden. Insbesondere die Skizzen des Wohnturms und der Triumph-Gabel im Herrenhaus belegen, dass die Notizen schon auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Fontane verwendete sie dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Den Abschnitt zu Gartz integrierte Fontane dann in das in der dritten Auflage neu aufgenommene Kapitel „Gartz“. Weitere Informationen folgen mit neuer Publikationsversion. Vgl. zur Entstehung des „Gartz“-Kapitels den Kommentar in S. 714-718 , dort allerdings ohne die Auswertung der Notizbuchaufzeichnungen und ohne Erwähnung der Reise von 1864. Zu Gartz vgl. . 13 In der Kirchen- gruft . 14 I n der Bei-Gruf t . Hier ruht der hochedel- geborne Herr Otto Gottfried v. Q. Churf: Brand.b: unter des sen des Herr General Lüdikes Regiment bestallter Adjutant, auf Gartz geb und Kudow Erbherr, geb. Anno 1656 am 23. März in den mit der schwedischen Armee 15 bei Fehrbellin am 18. Juni 1675 ge- haltenen Treffen tödtlich verwundet und am 22 ejusdem allhier in Spandow selig gestorben. Ein k upferne r Sarg mit reichen Zink beschlägen, Crucifix , und To dtenköpfe und Engel, Wapp en- schil de, Trophä en, Lo r- b eeren , Bibelsprüche 16 Der Hochedelgeborne r Herr Herr A lbrecht Christoph v. Quast churfürstl Brandenburg geh. Kriegsrath, General Feldwachtmeister der Cavallerie , Oberster zu Roß und Fuß, Gou- verneur und Obersthaupt- mann der Veste und Stadt Th Sp andau , Herr zu Gartz , Damm e , Vichel , Rohr- lack und Wutzetz Erbherr, 17 geb. am 1 0 . Mai 1603 (?) gestorb. am und auf der Veste Spandow am 7. Mai 1669 . Wartet der tröstlichen Auferstehung zum ewigen Leben. Ein sehr großer Zinksarg im Uebrigen mit Zinkbeschlägen; Wappen, Crucifix, Lorbeer, Trophäen 18 (der Geh. Staatsrath ) Ott o Christoph Leopold von Quast ; K. preuß Wirkl. Geh. Rath geb. d. 29 November 1765 gest. d. 7. Januar 1842 . Daneben seine Frau eine geb. v. Woldeck von G new ikow . 19 kostbare Linde an der einen Seite. Das Ganze ein Donjon bestehend a us Keller, Parterre, 1. Treppe und 2. Treppe. Parterre und 1. Treppe gewölbt. 20 Der Ru ndthu rm im Hof, – jetzt Tauben- schlag. Unten (gewölbt) Schweinestall. Schwere Eisenringe waren in den Wänden etc. (Die Quast’s eine der ältesten Familien im Ruppin’ schen , viel- leicht die älteste. Siehe Ledeburs Adel slexikon .) 21 Das H errenhaus. In der Halle eine Triumph-Gabel Engel Beil Forke Hufeisen 22 Auf dem Flur 1 Treppe hoch steht der große Stiefel glei an einem b F ensterpfeiler. Es ist ein großer schwarzer Stulpenstiefel gerade mannshoch also 5 Fuß 4 bis 6 Zoll und der Fuß 3 1 / 2 Fuß lang, der Rad Sporn etwa 8 Zoll lang. Seine Ge- schichte: Jürga s s und Quast . Der Sporen. Wer zuerst in Arrest komm t, kauft den Sporen ( Jürgaß ). Wer dann in Arrest komm t Diesen Stiefel gibt es heute nur noch in einer Kopie, die der Besitzer des Herrenhauses, André Schmitz, nach alten Fotos hat anfertigen lassen. 23 läßt den Stiefel dazu machen ( Quast ). Wer wieder in Arrest komm t, füllt ihn mit Wein. Alles geschah; es hat hinten (oben) eine Leder- tülle, aus der getrunken wurde. Nun endlich wurde gefahndet. Bei Nacht nach Gartz . Aber man erfährt es. Nach nach Gartz . Inzwischen erfährt es der Staatsrath und schickt ihn nach Gantzer . 24 Dort hat er an 3 2 0 Jahr oder mehr in der Scheune unter Stroh gestanden; jetzt hat ihn Quast wieder verkleinert und Rohr–Meyenburg hat ihn abgetreten. 25 Wustrau . 1) Der letzte Zieten stand in Verdacht den ältesten Sohn des Prinzen Ferdinand (also den ältren, früh verstorbenen Bruder von Prinz Louis Ferdinand und August ) „mißbraucht“ zu haben. Als der Prinz begraben wurde (im Berliner Dom ) begleitete Zieten den Sarg bei Fackelschein in die Gruft-Versenkung. „Es war als führen wir in die Hölle.“ 2) Er soll als junger Offizier ein gan ge z junges Frl. v. Nostitz , etwa nur 15 Jahr alt, Fontanes Aufzeichnungen zu Wustrau entstanden vermutlich im Juni 1864. Weitere Informationen darüber folgen mit der nächsten Publikationsversion. Die Geschichte vom Klotz . Ein Kind wird untergeschoben. Als nun sehr bald darauf d i e Prinzeß Ferdinand ( geb. von Brandenburg Schwedt) schwanger wird, muß das untergeschobene Kind wieder beseitigt werden. Man läßt es also sterben und begräbt es feierlich im Dom . In Wahrheit aber giebt man das untergeschobene Kind einfach wieder fort (soll später als General verstorben sein) und begräbt statt dessen einen Klotz mit altem Pomp. Die eine Geschichte vom Plettbrett. Bei Renovirung des Doms und Umbau des Gewölbes (vielleicht campo santo ) wurde der Klotz wirklich gefunden und Fr: W. IV rief aus: Denken Sie sich, der Klotz ist wieder d a. 26 verführt haben. Diese s t arb bei der Entbindung; oder er weigerte sich sie zu hei- rathen (wahrscheinlich das erstre) die Brüder forderten ihn, er wollte nicht und mußte den Abschied nehmen. Es heißt „ er sei überhaupt feige gewesen“. – Die Geschichte mit Hauptmann v. Win- ning ist die. Er (Zieten) hatte in seiner Eigenschaft als Landrath über seinen Nachbar v. Woldeck den „ Seebaron “ sehr bedenklich berichtet. Ich glaube, er hatte Andeutungen gemacht von „Feuer an ge leg en t haben“ und. dgl. Winning war mit Woldeck befreundet o der ver- wandt; er überfiel allein oder mit 2 andern Offizieren den alten Zieten , erzwang den Widerruf und zwang ihn auch ein Papier zu unterzeichnen, in dem drin stand „ er habe sich geirrt, oder wenigstens nichts ausreichendes gewußt.“ 27 Gnevikower Kirche . 28 G nevikow . Fama Minerva empfängt den Kranz vom Engel Mars. Gewidmet von dem Corps der Offiziere seines Regiments d. 18. Juni 1789 . Muse der Geschichte schreibt Dem würdigsten General- Lieutnant Alexander Friedrich von Fontanes Aufzeichnungen zu Gnewikow entstanden im Juni 1864. Insbesondere die beiden Skizzen (Kirche und XXX) belegt, dass die Notizen auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Fontane verwendete seine Notizen dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Gnewikow widmete er auch in den weiteren Auflagen der „Wanderungen“ kein separates Kapitel. 29 Woldeck , zum Dienst-Jubilar. Geb. 1720 . Er focht als Held bei Molwitz . Hohenfriedberg , Sohr , Prag und Collin ; empfing Wunden der Ehren bei Breslau , Kunersdorff und Freyberg , war unter Prags Belagerern zu zweien Malen, entging den nahen Tode bei Malchin (?) , wurde von seinem Könige zum Generallieutnant ernannt d. 19. Mai 17 7 8 9 . (Am 18. Juni , also 1 Monat später, war die große Festlich- keit wo es als Transparent diente.) Nicht ermittelt. 30 Draußen auf dem Kirch- hof liegt noch ein großer Grabstein eines Rittmeisters Gregor v. Woldeck geb. 1667 gestorben 1735 . Kirchhof-Portal in Carwe . Feldstein mit brick- Ein- fassung. ( ) 31 Carwe . K irchhof . Inschrift (außen) Des Menschen Dasein auf der Erde Ist Sorg und Kampf mit sich und ihr, Dann komm t der Ruf fort von der Erde, Zum Richter dort, zur Ruhe hier. 1844 . v. d. K. I nschrift (i nnen) Die sanft hier ruhn, die sind verwandelt Befreit von Erdensorg u. Pein, Und wer nach Christi Wort gehandelt Darf sich der Gnad des Richters freun. 1844 . v. d. K. Ein hübsches Feldstein portal mit 3 Eingängen Fontanes Notizen zu Karwe entstanden im Juni 1864. Insbesondere die Skizzen des Eingangsportals zum Kirchhof und des Erbbegräbnisses der Familie von dem Knesebeck belegen, dass die Notizen auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Fontane verwendete sie dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Die Informationen zur Kirche und zum Kirchhof in Karwe sind ab der dritten Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes nicht mehr enthalten. 32 Begräbnißplatz . ( Von 6. Linden eingefaßt.) Linde. Linde Der Knesebecken Grab . Linde Linde Fr. W. L. v. d. K. Gb. 1734 Gst. 1803 † aufrechtstehender Granitstein Erde. Epheu. Linde General- major. Boja- nows- ki Linde Die Geschichte vom Soldaten ( Carwenser) vom Regiment Prinz Ferdinand . Hat ausgedient. Tritt in Dienst bei einer alten Wittwe in Carwe , die etwas zurückgekomm en ist. Attachirt sich an den jüngsten Sohn, der lahm und ein Hinkefuß ist. Er dient jahre lang ohne Lohn zu erhalten. Endlich geht er vor Gericht. Die Wittwe erscheint und bestätigt alles. Er ergiebt sich er hat 64 Reichstaler zu empfangen. Die Frau will sie anschaffen. Nein, sagt er, es genügt mir, daß diese 64 Reichstaler mein sind. Stirbt die Frau und komm t das Erbe zur Theilung, so erhält Hinkefuß vorweg diese 64 Reichstaler . Ich vermache sie ihm. 33 K irche selbst Erz (Eisen)tafel mit Trophäen oben: Carl Friedrich v. d. Knesebeck geb. zu Carwe 1768, gest. zu Berlin 1848 . Köngl. preuß. General Feldmarschall, focht zur Ehre seines Königs und seiner Nation in s ie bzehn (17) Schlachten und diente dem Wohl des Vaterlandes von seinem 13. Lebensjahr bis zu seinem Tode. – Friede seiner Asche, Ehre seinem Andenken. Ein Bataillons-Comandeur vom 91. Regiment führte die Luzerne ein. Er war aus der Normandie und ließ von daher Samen komm en. Luzerne-Bau blüht noch in Carwe . 34 Die Gedächtnißtafel für die 1813–15 Gefallenen trägt die Ueberschrift oder Inschrift: Und ist unser Stunde komm en, So lasset uns ritterlich sterben. Neben dem Altar zwei Oelbilder: ein Christus und ein betender (Petrus) . Das Letztre nicht ganz ohne. A uf dem Al tar Crucifix und zwei Leuchter. In dem Untersatz des Crucifixes sind 3 Silber⸗ 1818 . Tafel Konigl. Eisengießerei Knesebecks Tafel Alexander 200 Fw: 22 mit ins Feld. Kaiser und A lexander u König der König sagt: wir wollens ge- meinschaftlich d er Kirche schenken. 3) rechts: Gott war mit uns in heißer Wehr, Allein Gott in der Höh sei Ehr. 35 tafeln eingelegt, die folgende Inschriften tragen: 1) hinten: König Friedrich Wilhelm III schenkte dieses Kreuz und beide Leuchter im Herbste 1818 dem General Lieutnant Karl Friedrich v. d. Knesebeck General Adjutanten dieses Monarchen Monarchen während des Krieges 1813, 14, 15 . 2) links : Dem Altare der Kirche zu Carwe weiht in Demuth und Vertraun dies Geschenk seines Königs der Besitzer des Gutes . General Schwendy ist fraglich. Nach der andren Seite der Kirche zu liegt das Herrenhaus Park Parkmauer Einfahrt Kreuze. Superintendent Hanstein Geh. R. v. Quast Schulrath Bormann oder Frl. v. Rohr (durch Kröchers ). Herr Gentz will mir die Buskower Inschriften besorgen. 36 Buskow . Prächtige alte vielver- sprechende Kirche , aber trau- rig öde im Innern. An der Seite die dem Kreuz zusteht, ist eine Gruft angebaut; in dieser ruht wa hö chst wahrscheinlich der General Feldmarschall v. Dossow . Ob auch Fontanes Aufzeichnungen zu Buskow sind im Juni 1864 entstanden. Insbesondere die Skizze der Kirche belegt, dass die Notizen auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Buskow widmete er auch in den weiteren Auflagen der „Wanderungen“ kein separates Kapitel. 37 Bechlin . Fontanes Aufzeichnungen zu Bechlin sind im Juni 1864 entstanden. Insbesondere die Skizzen belegen, dass die Notizen auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Bechlin widmete er auch in den weiteren Auflagen der „Wanderungen“ kein separates Kapitel. etwa 1 Fuß lang das eigentlich Knief. Giebelseite . (entgegengesetzt der Thurmseite ) früher als der Thurm noch diese Form hatte das zwischen hing Knief den beiden Thurmknöpfen . An einer Altar-Säule C. Reinov. p. c. d. 22. Juni 1713 . 38 Der Vorgänger 48 Jahr, der jetzige 36 Jahr; er ist erst 57, so daß er muthmaßlich auf 50 komm t. 39 Bechlin ist ein großes Dorf von fast 800 Ew: 23 sind mit in Schles- wig und 17 waren mit vor Düppel am 18. März; aber keiner wurde verwundet. Ebenso ist 1813, 14, 15 nur 1 gesto rben , n ich t gefallen. Pastor Ramdohr hat versprochen die Geschichte von „Knief“ vom Pastor Licher zu besorgen. Die volksthümliche Les- art von der Geschichte vom „Knief“ ist folgende. 40 Krentzlin . Altar Abendmahlskelch s i lbern, vergoldet; diesen Kelch hat VW LF. FRAT Z Wulf . und sein Hausfrau Maria Riben zu Gottes Ehren geben. Crucifix eingegraben Jahreszahl darunter 1600 . Vier Wappenbilder drauf eingegraben: Fontanes Aufzeichnungen zu Kränzlin sind im Juni 1864 entstanden. Insbesondere die Skizzen belegen, dass die Notizen auf der Reise und vor Ort geschrieben wurden. Die Notizen fanden Eingang in das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“ der zweiten Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes (ausgeliefert 1864; Impressum 1865). Am 29. April 1874 wurde das hierfür erweiterte Kapitel unter dem Titel „Aus Stadt und Grafschaft Ruppin“. 4. Krentzlin" ein zweites Mal abgedruckt, und zwar im „Wochenblatt der Johanniter-Ordens-Balley Brandenburg“, Nr. 17, S. 99-101; vgl. Nr. 3399 . Im Herbst 1874XXX (Impressum 1875) erschien Kränzlin dann erstmals als eigenständiges Kapitel („Krentzlin") in der dritten Auflage der „Wanderungen“. Auf das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“ verzichtete Fontane dann ab der dritten Auflage. Die Geschichte mit dem abgekratzten Gold und Silber für die Abendmahls⸗ nehmer. Wenn sie krank waren oder Kinder, baten sie sich etwas abgeschabtes Gold oder Silber aus und gaben es ein. Frau Lisbeth will mir die Geschichte Grabstein⸗In⸗ schrift aus der Kirche verschaffen. 41 1) Ein Pfau. W.F. (Fratz’sche) 2) Ein Fisch (oder ein Otter? nicht sicher ein Fisch) M. R. (Maria Riben) 3) V. W. Schrägbalken. 3 Vorzeichen drin. 4) C. L. scheinen 2 Flügel zu sein; aber in der Mitte un- verständlich. 42 43 Gen tzro de . Seitenfront nach Ruppin zu. Fontanes Notizen zu Gentzrode entstanden im Juni 1864. Insbesondere die beiden Skizzen, die Haupt- und Seitenfront des Speichers mit dem Wohnturm, belegen, dass die Aufzeichnungen unterwegs und vor Ort geschrieben wurden. Fontane verwendete seine Notizen dann wenige Wochen später als Grundlage für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“, das er nur in die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) integrierte und ab der dritten Auflage wieder ausgeschieden hat. Dieser Abendmahlskelch existiert heute noch; vgl. die AbbildungXXX. 44 Hauptfront nach der Landstraße zu. 45 Großer aufgerichteter Feldstein, mit Epheu halb überwachsen: Gentzrode 1857 Die ganze Parkanlage ist 64 Morgen groß; das ganze Besitzthum, das in weitem Halbkreis von dem großen . . . . Forst umspannt wird, ist circa 3000 Morgen groß; fast ohne Ausnahme reiner Sand- boden. Aus dieser Sandscholle 46 oder aus diesem Sandpla- teau, das bei der „Kuh- burg“ beginnt und fast eine halbe Meile lang am Phaus⸗ berger Wege entlang läuft, hat Gentz einen Park, eine Ackerwirthschaft, eine Baum- schule, vor allem große Laubholzschonungen (Eichen, Buchen Akazien, Elsen, Ahorn, Birken etc ) hergestellt. Alles gedeiht. Es ist sehr intressant. Wenn es auf der einen Seite erfreulich ist, daß jemand die noble Passion hat aus dem Nichts etwas zu schaffen, 47 so hat die Sache auch noch eine l andwirth - schaf tliche Bedeutung. Es war freilich leichter aus guten Boden gute Erndten zu erzielen, hier aber handelt es sich darum zu zeigen, was auch aus der tr übseligsten, hart - näc kigsten Sandscholle zu m achen sei. Jeder kann dies freilich nicht. Es erfordert reiche Mittel. Der Staat aber, Comm unen, g roße Grundbesitzer, oder Aktien⸗ Gesellschaften verfügen über g roße Mittel und alle 48 diese könnten bei gleicher Geldanlage in Zukunft gleiche Resultate zielen. Was verkürzt die Zeit? Thätig- keit. Was macht G g ewinn en ? nicht lange besinn en. Was bringt zu Ehren? sich wehren. (Was bringt in Schulden? Harren und Dulden.) Papa. Sohn. Inspektor. Torfmeister. Gärtner. Brenn er. Versinschriften im unteren Turmzimmer in Gentzrode; vgl. S. 538 . 49 Fretzdorff . ( Priegnitz .) Zu Fretzdorf gibt es kein separates „Wanderungen“-Kapitel; der Ort war auch nicht für das Kapitel „Dörfer und Flecken im Lande Ruppin“ vorgesehen. Fretzdorf wird lediglich im Kapitel „Das Dosse-Bruch“ erwähnt. Dieses hat Fontane für die zweite Auflage des ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“; 1865) geschrieben. Möglicherweise besuchte Fontane Fretzdorf im Juni oder September 1864. 50 Bilder. 1) Wandbilder von nach Stüler . 2) Godesberg von Biermann. 3) Pferdestück von Camphausen (sehr hübsch) 4) zwei David Teniers : Landschaft mit Staffagen. 5) zwei Roguet’s (?) vielleicht ein Schüler von Gudin . Biermann ist nicht eindeutig zu bestimmen, da es mehrere Künstler mit diesem Namen gab. David Teniers ist nicht eindeutig zu bestimmen, da es mehrere Künstler mit diesem Namen gab. 51 Die alten Burgen im Ruppin- schen waren: Alt-Ruppin . Wildberg . Metzelthin (siehe das letzte Blatt) Krentzlin (draußen am Dorf ) Der Burgwall gegenüber Carwe . wahrscheinlich noch viele andre; nur die beiden ersten waren von Belang. (Siehe Bratring .) Informationen darüber folgen mit der nächsten Publikationsversion. 52 Bi nenwalde un d Koe perni tz . An Herrn v. Zeuner schreiben oder einen benachbarten Geistlichen von Binenwalde . Walsleben . Im Bratring . – Herr Gentz wegen des Denkmals in der Kirche . Wildberg . Im Bratring .– Die Knochen wahrscheinlich aus Kriegs⸗ oder Pest- zeit. 53 Barsikow . Siehe das M. S. des Herrn Pastors Schinkel , der auch wohl Auskunft geben kann über Segelertz , Köritz , Bükwitz etc. Fontane hat Gottlieb Wilhelm Schinkels Manuskript über einen Prozess in Barsikow im 16. Jahrhundert offentlichtlich bekommen, denn am 17. November 1864 schickte er dieses zusammen mit der 2. Auflage seines ersten „Wanderungen“-Bandes („Die Grafschaft Ruppin“) mit einem Brief an Schinkel zurück; vgl. Nr. 64/64 , Nr. 134 , und S. 133 . 54 Die Ruppiner- Schweiz . Die Schweizer werden imm er kleiner. Der sächsischen Schweitz mit der Nord- deutschland jüngst debütirte ist eine märkische Schweiz gefolgt und die märkische Schweiz hat wieder Kin kleinere Schweizer geboren, – eine dieser der kleinsten Schweizer unter diesen ist die Ruppiner Schweiz . Informationen darüber folgen mit der nächsten Publikationsversion. 55 Das Beste aber was Du finden wirst, das werden die Menschen sein, vorausgesetzt daß Du Dich darauf verstehst mit das rechte Wort für den „gemeinen Mann“ zu finden. Verschmähe nicht den Strohsack neben dem Kutscher, laß Dir erzählen von ihm, von seinem Haus und Hof, von seiner Stadt oder seinem Dorf, von seiner Soldatenzeit und wunderbare Dinge werden sich Dir erschließen. Du wirst nichts Aus- wendiggelerntes gehört haben wie auf den großen Touren wo alles seine Taxe hat, der Mensch selber, der doch imm er das Beste bleibt, wird sich vor Dir erschlossen haben. 56 Ei nleitung M ein lieber Freund . Reisen in der Mark . Ja. Aber unter Vorbe- dingungen. Wer es wagt muß mancherlei mitbringen. 1) Liebe zu Land und Leuten, mindestens keine Vorein- genomm enheit. Er muß den guten Willen haben das Gute so gut wie zu finden und nicht durch krittliche Vergleiche todt zu machen. 2) Er muß eine feinere Art von Natur⸗ und Landschafts⸗Sinn haben. Es Legenden, Du wirst auf inmitten alter Kirchen, deren armer zerbröckelter Kirchthurm nur auf Elend deutete, große Wandbilder oder in den Grüften reiche Ku pf ersärge mit vergoldet silbernem Crucifix und vergoldeten Manneszügen finden; Du wirst Schlachtfelder überschreiten von denen die Menschen nicht wissen, daß hier tief im Moorgrund viele tausend Wenden stecken und Du wirst wunderbare Sagen hören und Legenden und Bruchstücke halbverklungener Lieder. Noch einmal, Du wirst Entdeckungen machen. 57 giebt gröbliche Augen, die gleich einen Gletscher oder einen Meeressturm ver- langen, um befriedigt zu sein. Diese mögen zu Hause bleiben. Es ist mit der märkischen Natur wie mit den manchen Frauen. „Auch die häßlichste Natur Frau – sagt das Sprüchwort – hat imm er noch 7 Stärken.“ Ganz so ist es mit der märkischen Natur; Auch sie hat e wenige Punkte sind so arm und häßlich, daß sie nicht auch 7 Schönheiten * hätten. Man muß sie nur zu finden verstehn. Wer * In einer Anmerkung: Schinkel , Blechen , Riefstahl die die märk: Landschaft nicht verschmähten. Dies ausführen. wag es getrost. Wag’ es getrost und Du wirst es nicht bereuen. Eigenthümliche Freuden und Genüsse werden sich vor Dir erschließen. Du wirst Entdeckungen machen, denn beinah überall wo Du hin komm st findest Du, vom Touristen-Standpunkt aus, jungfräuliches Land. Du wirst Schloß⸗ und Kloster⸗Ruinen auffinden, von denen höchstens das nächste Dorf eine Ahnung, eine leise Kenn tniß hat, Du wirst S agen hören und Märchen und 58 das Auge dafür hat, der mag es, wer es nicht hat der bleibe zu Hause. Drittens . Wenn Du rei- sen willst, mußt Du die Geschichte dieses Landes kennen und lieben . Dies ist ganz unerläßlich. Wer nach Küstrin komm t und auf Bastion Brandenburg das alte graugelbe Schloß sieht wird es für ein Land- armenhaus halten und gleich - gültig oder voll entsetzlichen Mißbehagen dasselbe umschreiten, wer aber weiß: hier fiel Kattes Haupt , hier stand der Kronprinz , hier unter dieser Thür- schwelle Bukow nach Werneuchen zu komm en, mehr zahlen mußt als für eine Fahrt nach Dresden hin und zurück. Nimm st Du Anst and oß an solchen Preisen und kleinen Aerger- nissen, – so bleibe zu Haus. Hast Du nun aber alle diese Punkte wirklich erwogen, hast Du wie die Engländer sagen „Deine Seele fertig gemacht“ made up your mind | und bist Du zu dem Resultat gekomm en: „alles zu allem ge er wogen, bin ich der Mann ders wagen kann“ nun denn, so 59 wurde Katt begraben, – der sieht den alten unschönen Bau mit andern Augen an. – So überall. Wer bei zwischen Linum und Hakenberg vo rüberfährt hinfährt hat rechts das Luch links ein paar Sandhügel, der wird sich die Schirmkappe übers Gesicht ziehn und sie in der Wagenecke zu nicken suchen, wer aber weiß hier griff das Regiment Marner an , hier fiel Froben , hier wurde das Regiment Dalwigk in Stücke ge- haun , hier hielt der Kurfürst , hier fiel Froben , und denn hi er wurde Oberst X---x zum Ritter geschlagen, d dies ist das Schlachtfeld von Fehrbellin , der wird der Wagen ein unabweisliches Fußreise-Bedürf- niß, so ist das Reisen theuer. Eisenbahnen sind in den wenigsten Fällen nutzbar, das Abpassen der Züge ist nicht möglich oder uner- träglich, also – Wagen. Fuhrwerk aber ist theuer. Man merkt Dir bald an, daß Du fort willst oder wohl gar fort mußt und die märkische Art ist nicht so aller Kaufman- schaft bar und blos, daß sie daraus nicht Vortheil ziehen sollte. Enfin es kann Dir passiren daß Du für um von Fürstenwalde nach Bukow oder von 60 freilich auch Luch und Haide mit andern Augen sehn. Viertens . Du mußt nicht allzu sehr durch den Comfort der „großen Touren“ verwöhnt und verweichlicht sein. Es wird einem selten das Schlimm ste zugemuthet, a ber es komm t do ch vo r und was das Schlimm ste ist, es ist unberechenbar wo es vorkomm en wird und wo nicht. Zustände von Unkultur, Rohheit (?) Verwahrlosung schieben sich in die Zustände, modernen Cultur-Lebens ein und während Du eben noch an der Dosse das beste Lager fandest, findest Du am Rhin vielleicht ein Bett Lagerstätte , das alle Mängel und Schrecknisse die die Species das Ding Bett überhaupt aufweisen kann, in sich vereinigt, Regeln sind nicht nicht zu geben, Sicher- heitsmaßregeln nicht zu treffen, wo es gut sein könnte, da triffst Dus vielleicht schlecht und wo Du das kümm erlichste erwartest, überrascht Dich eine Fülle von Comfort , und Liebens- würdigkeit. F ünftens und letzte ns . Wenn Du das Wegstück wagen willst – „füll Deinen Beutel mit Geld“. Reisen in der Mark 61 ist alles andre eher als billig. Glaube nicht, weil es so nahe liegt, weil Du die Preise kennst, die Sprache sprichst und sicher bist vor Kellnern und Vetturinen, daß Du sparen kannst, glaube vor allem nicht daß Du sparen oder für ein Billiges eine Heimathruhe haben kannst „weil ja alles so nahe liegt“. Gerade umgekehrt. In viel bereisten Ländern k ann man billig reisen, wenn man anspruchslos ist; in der Mark kannst Du es nicht, wenn Du nicht das Glück hast zu den „Dauerläufern“ zu gehören. Ist Dir M etzelth in Burgwall. An der Land- straße Graben und Hecke davor. 5 Sgr an Dick . B ernstei n Behren- straße . 62 A 1