1811, erste Hälfte September. Mit Bettina von Arnim geb. Brentano So liebte er wohl ein Gespräch ungebührlich lang auszudehnen, eine Bemerkung immer zu wiederholen, oder wieder darauf zurückzukommen, wenn er merkte, daß einer sich dabei langweilte, der übrigens nicht Ursache hatte, den bereits Unterrichteten zu spielen oder das Air eines Schnellfassenden anzunehmen. Auch bediente er sich dieses oder eines ähnlichen Manoeuvres, wenn er nicht Lust hatte auf etwas einzugehen, um den Zudringlichen ablaufen zu lassen. Bettine mußte dies erfahren, als sie im Herbst des Jahres 1811 bei ihren abendlichen Besuchen ihm gern von ihrer Liebe oder was sonst... vorgeschwatzt hätte. Er kam ihr beständig dadurch in die Quere, daß er sie auf den Kometen, der damals wunderschön am Abendhimmel stehend in seiner völligen Größe und Pracht zu sehen war, aufmerksam machte und dazu ein Fernrohr nach dem andern herbeiholte und sich des Breitern über dieses Meteor erging. Da war nicht anzukommen: Das Meteor mit seinem langen Schweife wehrte diese wiederkehrende Fliege, die sich ihm gern auf den Schooß gesetzt hätte, dieses alte, damals schon verheirathete Kind wie mit einer Ruthe ab.